Verantwortung zeigt sich nach aussen in Führung, Entscheidungen und Ergebnissen.
Nach innen wirkt sie oft leiser: als ständiges Mitdenken, als innere Wachheit, als Druck, der kaum auffällt, weil er selbstverständlich geworden ist.
Viele Menschen in Verantwortung funktionieren lange sehr stabil. Nicht aus Ignoranz, mehr aus Notwendigkeit.
Der Alltag verlangt Klarheit, Tempo und Verlässlichkeit.
Was dabei wenig Raum bekommt, ist die innere Seite dieser Dauerpräsenz.
Wie Verantwortung sich innerlich anfühlt. Welche Spannung sie erzeugt.
Und was geschieht, wenn all das über längere Zeit unberührt bleibt.
Hier geht es um diese innere Ebene von Verantwortung.
Sachlich betrachtet. Ohne Optimierungsanspruch.
Ohne therapeutische Zuschreibung.