Wenn Rationalität auf Emotionalität trifft

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Für viele Menschen sind Emotionen schwierig und unberechenbar. Deshalb machen vor allem Führungskräfte einen grossen Bogen um dieses Thema. Gerade bei verantwortungsvollen Momenten kann dies fatale Folgen mit sich bringen. Es ist entscheidend wichtig, dass wir uns mit unseren Emotionen mehr auseinander setzen.

Wenn es um Emotionen gibt, gib es zwei Gruppen von Menschen. Die eine Gruppe mag Emotionalität und kann gut damit umgehen, diese Leute haben eine hohe emotionale Intelligenz. Sie haben häufig einen guten Zugang zu den eigenen Emotionen, leben diese und sie können empathisch mit Menschen umgehen, welche sich ihnen emotional öffnen. Sie wirken emphatisch, aufgeschlossen und zugänglich. Dadurch sind sie häufig mit sich selber mehr zufrieden und gesamtheitlich viel erfolgreicher. Es sind Persönlichkeiten und echte Vorbilder für viele Mitarbeiter.

Dann gibt es eine andere Gruppe, die wirken eher kühl, unnahbar und emotionslos. Sie gehen Konfliktsituationen gerne aus dem Weg, sie mögen keine emotionsgeladenen Gespräche und sie beschäftigen sich auch nicht gerne mit den eigenen Emotionen. Mitarbeiter bauen meist eine gewisse Distanz auf, denn sie wollen so wenig wie möglich Kontakt haben, weil die Zusammenarbeit meist unangenehm ist. Diese Gruppe von Menschen wird gerne als rational denkend und handelnd bezeichnet.

Warum ist diese Erkenntnis nun für uns wichtig?
Wenn ein emotionaler Mensch auf einen Rationalen trifft (und umgekehrt) fühlt er sich nicht verstanden. Die beiden Gruppen sprechen eine unterschiedliche Sprache. Wahrscheinlich wird es den rational handelnden Menschen viel weniger stören als den Emotionalen, weil er weniger sensibel auf diesem Thema ist.

Was passiert nun, wenn eine rationale Führungskraft emotionale Mitarbeiter führt? Wieviel Empathie darf in der Führung erwartet werden? Gehört ein rationale Mensch überhaupt in die Führung?

Der Umgang mit den eigenen Emotionen kann gelernt und trainiert werden. Empathische Menschen, welche den eigenen Emotionen aufgeschlossen gegenüber stehen, haben in Führungssituationen klare Vorteile. Für den rational handelnden Menschen haben wir Tools und Techniken, welche lernbar sind und er sich diese aneignen kann. Er entwickelt sich so, damit er in Führungssituationen emphatischer auf Mitarbeitende eingehen kann.

Es beginnt alles mit dem eigenen Bewusstsein, mit dem Erkennen darüber, dass ohne Emotionalität und Empathie heute viele Mitarbeitende nicht abgeholt werden. Wir sind klar der Meinung, dass diese Werte zu einem modernen Führungsverständnis in der heutigen Welt dazugehören. Und zwar nicht in der Theorie, sondern gelebte und verkörperte Werte.

Wie stehst du dazu? Zu welcher den beiden Gruppen würdest du dich einordnen?

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